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Rufus saß an dem Großen Tischkreis. Vor ihm einige schön gefaltete Servietten und unmengen von Besteck. Er lehnte sich zu seinem Caterer und fragte ihn "Wofür ist denn all das Besteck?"

"Vertrauen Sie mir nur, ich bin immerhin ein Profi in meinem Geschäft." Kaum hatte er den Satz beendet wandte er sich ab und klatschte in die Hände. "Mögen die Brautjungfern und die Trauzeugen jetzt bitte an den Tischkreis kommen, es wird Zeit für die Rede!" So kam es dann auch. Vier gestalten näherten sich dem Tisch und setzten sich hin. "So und nun folgt alles meinem Kommando! Reden!" Sofort stand der erste Trauzeuge auf und begann zu reden.

"Ich traf Rufus, da war ich..."

"Können wir bitte das alles Weglassen und gleich zum eigentlichen Ablauf kommen?" Fragte der Caterer und ein Verdutzter Trauzeuge setzte sich wieder hin. "Es ist eine Hochzeit. Man soll spass haben! Aber heute ist nur das Probedinner, also nichts da mit Spass! Wir müssen uns Konzentrieren! Schließlich wollen zwei Turaga den Heiligen Bund der Ehe eingehen, bin ich der einzige der das Versteht?" Der Caterer fasste sich verzweifelt an die Stirn und setzte sich auf einen Stuhl. Eine Zeit lang blieb es leise.

"Dramaqueen!" Sagte schließlich einer der Gäste. Der Caterer Stand bedrohlich auf und sah die Menge wütend an.

"Meine Arbeit ist getan!" Sagte er und lief raus.

"Wir hätten doch lieber den nehmen sollen, der die guten Referenzen hatte, und nicht den billigsten^^" Sagte Lucretia und wandte sich dabei an Rufus. "Wie auch immer, jetzt heißt es... Ich seh dich morgen bei der Hochzeit." Sagte sie und ging. Hinter ihr ihre zwei Brautjungfern.

***

In dieser Nacht schlief Rufus äußerst unruhig, fast alle zwei Stunden wachte er auf. "Das ist bestimmt die Aufregung!" Sagte er dabei immer zu sich und legte sich wieder schlafen. Als er am Morgen, durch das Krähen des Zuhra-Hahnes aufgeweckt wurde setzte er sich auf. "Ich werde heute Heiraten!" Sagte er leise. "Ich werde heute Heiraten!" Schrie er dann mit Begeisterung. Er sprang auf und lief von Zimmer zu Zimmer des Hotels und riss die Türen seiner Trauzeugen auf. Dabei schrie er immer wieder "Ich werde Heiraten!" Schließlich landete er in seinem Zimmer und setzte sich auf sein Bett. "Es ist alles ok, nicht ausflippen Rufus, du hast alles unter kontrolle!" Auf einmal wurde die Tür aufgerissen und seine Trauzeugen kamen rein und schrieen "Du heiratest heute!".

***

Derweil saß Lucretia in einer Kammer in der Kathedrale. Ihr war klar, dass hier schon viele Frauen für den Ewigen Bund der Ehe frisiert wurden, doch heute kam sie sich so vor, als wäre sie die Königin von ihnen. Es war ihr Tag, und niemand konnte ihn ihr wegnehmen.

Die Musik ertönte und sie betrat den Langen Gang. Es war ihr letzter Gang als Single. Sie freute sich schon auf das Highlight der Zeremonie: "Ja, ich will!" Bei dem Gedanken daran ihr restliches Leben mit Rufus zu verbringen begann sie zu Lachen, als sie schon vorne am Altar ankam.

"Du bist wunderschön!" Sagte Rufus und öffnete den Schleier seiner Braut.

Ich habe die Ehre heute hier sein zu dürfen um diese beiden Turaga im Heiligen Bund der Ehe zu vereinen, und dafür zu sorgen, dass sie ein glückliches gemeinsames Leben führen. Als ich erfuhr, die Ehre zu haben Turaga Rufus und Turaga Lucretia zu verheiraten erfüllte mich dieser Gedanke mit stolz. Stolz, weil ich niemanden kenne, der besser zueinander passt, wie diese beiden. Sie haben eine Bewegende Geschichte, doch mehr dazu wollen sie euch selbst erzählen. Bitte tragt eure Gelöbnisse vor. Zuerst du Lucretia."

"Rufus... Ich hätte nie gedacht in Po-Metru die Liebe meines Lebens zu finden, doch dann kamst du. Du hast meine Welt völlig aus dem Ruder geworfen. Und dafür Liebe ich dich. Wir haben viel miteinander durchgemacht. Ich freue mich darauf den rest meines Lebens mit dir zu verbringen. Du bist so wunderbar, so einfühlsam und du bist mein Fels. Ich liebe dich. Und ich mag deine Nase."

"Und nun du, Rufus." Sagte der Pfarrer.

"Nichtsahnend ging ich durch die Sandregion, Po-Metru. Als du aufauchtest. Ich sah dich und dachte, oh Mata Nui sie ist so wunderschön. Ich muss sie kennenlernen. Ich weiß nicht was es ist, aber es ist etwas an dir, das mich dazu verleitet mich jeden Tag neu in dich zu verlieben. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich du mich machst, und ich kann es nicht erwarten mit dir alt zu werden. Ich kann es nicht erwarten mit dir Kinder großzuziehen, und das macht mich sicher, dass es die Wahre Liebe ist, die ich in dir sehe." Der Pfarrer nahm sich ein Taschentuch. "Es tut mir leid", sagte er zu den Anwesenden, "damit hätte ich nicht gerechnet... Also wirklich, so eine Liebe durfte ich noch nie erleben... Ich muss es einfach loswerden. Wer euch beide zusammen sieht, der weiß einfach, dass es... dass es passt. Deshalb ist die Frage nach einsprüchen überflüssig. Die Ringe bitte." Die Ringe wurden den beiden übergeben.

"Rufus, stecke diesen Ring an Lucretias Finger, als Zeichen eurer Ewigen bindung. Damit bezeugst du, dass du immer zu ihr stehen wirst. Sie achten und Ehren wirst bis das der Tod euch scheidet. Wenn du das willst, dann sage jetzt: Ja ich will."

"Ja, ich will." Sagte Rufus.

"Und nun du Lucretia. Stecke diesen Ring an Rufus´ Finger, als Symbol eurer Ewigen bindung, und dass du ihn Achten und Ehren wirst, auf dass der Tod euch scheide. Sagte dazu: Ja ich will."

"Ja, ich will." Sagte sie überglücklich.

"Dann darfst du die Braut nun küssen!" Sagte der Pfarrer. Und schon fielen sich die beiden in die Arme. Die Gäste standen auf und beklatschten das Brautpaar. Sie stiegen in das ATSF (Allschutz Transport Schwebe fahrzeug)und Fuhren zum Dinner. Dieses verlief besser als in den Proben. Sie verlebten herrliche Flitterwochen und kamen so zurück, als wären sie gerade erst vermählt worden.


ENDE
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