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The last Prisoners. Bearbeiten

Es herrschte Aufruhr im Nördlichen Kontinent. Rahgos hatte so einige Verluste hin nehmen müssen, einen der ihn sogar überraschend hart getroffen hatte und zweidrittel der gefangenen Nordmatoraner verloren. Das zwei Kraftwerke zerstört worden waren, traf ihn nicht so sonderlich. Aber dennoch befahl er das alle Nordmatoraner die sich noch in Gefangenschaft befanden in ein Großlager um zusiedeln. Der Titan versprach sich so einiges von dieser Maßnahme. Zum einen wollte er den Matoraner Wiederstand so in eine Falle locken, denn laut Rahgos war dieser Haufen mutiger Nordmatoraner der Feind der für alles Verantwortlich war. Obwohl einige der brutalen Vorfälle nicht von einem Matoraner hätten ausgeführt werden können. Das interresierte Rahgos aber nicht, er brauchte einen Sündenrahi und er hatte einen für sich gefunden. So ließ er die Order umgehen das eine Route angelegt werde, über die alle Gefangenentransporte laufen sollten. Auf dieser Route lag nun vorerst auch sein größtes Augenmerk. Etwas das sich später als fatal herraus stellen sollte.

In den weit über dem Nördlichen Kontinent versträuten Gefangenen Lagern ging es drunter und drüber. Vahkitransporter fuhren ein und aus. Nordmatoraner schritten in Reihen, aneinander gekettet aus den Containersiedlungen zu den Transportern.Überall hatte der Anfüher der Fremden seine Wachen verdoppelt damit blos niemand die Gefangenenverlegung stören konnte. Wütend und laut schreiend trieb der Demitoa die Matoraner vorwärts die Rampe in den Vahkitransporter hinauf, als dieser voll war schloss sich das Transportfahrzeug und reihte sich in den Conwoy ein. Immer zehn Transporter bildeten so einen Conwoy. Neben den Vahkitransportern fuhren Demitoa auf Destral-Rädern als Geleitschutz. Diese Transporte dauerten manchmal drei oder vier Tage aber auch schon mal elf bis zwölf. Die Vahki Transporter wahren immer bis aufs Maximum ausgelastet. Viele Gefangene währen lieber hingerichtet worden als nun wieder unter üblen Strabatzen umverlegt zu werden.

Im großen Gefangenen Lager bezogen die Wachen Stellung und bereiteten die Einweisung der Gefangenen vor. Der große Platz in der Mitte des Lagers war so angelegt, das von ihm aus das gesamte Areal eingesehen werden konnte. Von den seperat eingezäunten Gefangenenträckten bis zu den Barracken der Lagermanschaft. Auch der Flugplatz der Anlage war noch mal durch einen seperaten Zaun vom Rest der Anlage getrennt. Vom Hauptturm aus konnte der Demitoa von der Überwachungsabteilung die ersten Conwoys erkennen. Bald würde hier einiges los sein, das wusste er. Drei Destral-Räder donnerten vor das Gatter und hielten. Einer der Demitoa reichte dem Wachposten eine Depesche durch das kleine Fenster. Nach einigen Minuten ging das Tor auf und der Mastbaum hob sich. Ein Conwoy nach dem anderen passierte den Eingang. Ohne große Mühe begann die Lagermannschaft mit dem zuteilen der Gefangenen auf die Bereiche.

In the Dusk Bearbeiten

Scorpi hatte das Lager über den ganzen Tag lang beobachtet. Wachgänge, deren Routen und Zeiten. Punkte an dem sich Wachpatrolien trafen und die Zeiten wann ein Wachwechsel statt fand. Diesmal war er aber nicht alleine im Einsatz. Neben seiner verlobten Lillidh wurde er zudem von 120 Cleanern begleitet, jene Toa die wie er und Lillidh zu den gefährlichtsten gehörten. Scorpi kannte die Einheit gut, er wusste das sie mit ihm fast ebenbürdig waren und das auf sie absoluter Verlass war. Als die Abenddämmerung begann gab er ein Handzeichen. Er, Lillidh und 4 Cleaner liefen an eine Stelle des Zaunes, der etwa 160 meter von den Baracken entfernt war. In den Gebäuden war noch Licht an. Erst als in der Baracke, welche der Zaunstelle am nächsten war das Licht aus ging, robbte die Gruppe langsam herran. Lillidh zog vorsichtig den Draht an der preparierten Stelle weg und der Eingang ins Lager war offen.

Nach und nach robbten ein Cleaner nach dem anderen durch das Loch im Drahtzaun. In der Dunkelheit waren die schwarzroten Toa beinahe unsichtbar. Dennoch ging jetzt einer nach dem anderen in den Tarnmodus. Sie teilten sich in Gruppen auf und befolgten die Anweisungen, die Scorpi ihnen erteilt hatte. In den Baracken und auf den Türmen bemerkte kein Demitoa die 122 Eindringlinge. Scorpi kontrolierte über einen Bildschirm der auf dem rechten Arm seiner Rüstung angebracht war, ob alles so verlief wie es sollte. Es war auch so. Noch schien man sie nicht bemerkt zu haben. Er warf einen raschen Blick auf die Barracken. Sie alle waren hellerleuchtet. Aber unter jedem Fenster hatte sich ein Cleaner positioniert und wartete auf den nächsten Schritt.

Lillidh führte eine Gruppe direkt zum Haupttor des Lagers. Auch dort ließ sie das Wachhaus umzingeln. Nach und nach hatten alle Cleaner ihre Zielpositionen erreicht. Scorpi kontrolierte abermals über dem Bildschirm die Situation. Der Verlauf der Aktion verlief wie geplant. Der Toa sah kurz auf den Weg und erspähte einen Wachposten. Scorpi duckte sich weg und wartete bis der Demitoa an ihm vorbei gelaufen war. In einer schnellen Bewegung packte er diesen und zog ihn vom Weg auf den Boden. Der Kampf war nur kurz und Scorpi versteckte den toten Wächter im Schatten einer Barracke. Ein weiterer Wächter zog die Route an dem Hauptor entlang. Auf höhe des Balkens ergriff ihn Lillidh und beendete hinter dem Wärterhaus die Dienstzeit des Demitoa.

An dem Ostturm war gerade Wachwechsel. Die vier Demitoa deren Schicht gerade anfing traf sich mit der die ihre gerdade beendete. Nach einem kurzen Wortwechsel trennten sich die Gruppen wieder. Als die vier in den Turm einstiegen erwartete sie eine Überraschung. Den letzten Kampf der Wachtruppe bemerkte niemand. Lillidh stellte sich in den Schatten der Tür des Wärterhauses und ging in Stellung. Scorpi hatte sich mit seiner Gruppe zum Eingang des Flugfeldes vorgearbeitet. Das Schloss war schnell geknackt und auch die vier Wachen leise, schnell und diskred erledigt. Nach einer Viertelstunde verließen sie das Flugfeld wieder. Die Bomben waren an den Luftschiffen platziert und der Zeitzünder eingestellt.

Auf Punkt Mitternacht.

Around midnight Bearbeiten

Die große Uhr über dem Haupthaus stand auf drei Sekunden vor Mitternacht. In den Barracken schliefen die Demitoa die sich nicht auf Streife oder in den Wachtürmen befanden. Um Mitternacht schreckten alle auf. Alle Demitoa und gefangenen Matoraner. Eine Reihe von Explosionen hatte sie aus dem Schlaf gerissen. In den Barracken wirbelten die Demitoa aus ihren Kojen. Auf einmal flog die Tür auf und die Fenster splitterten. Die Geschosse der Cleaner schossen aus jedem Fenster und dem Türrahmen in den Raum. Eine Barracke nach dem andren folgte diesem Schicksaal und so hatten viele Demitoa ihr Leben gelassen ehe die Kampfhandlungen so richtig begannen. Im Wachhaus brach die Tür nach innen und Geräusche von berstenem Glas und Gewehrfeuer war zu hören. Körper vielen zu Boden und Möbiljar aus Holz brach. Nur 15 Mimuten dauerte es bis das gesammte Personal des Wachhauses am Haupttor nicht mehr zu den Lebenden zählte. Lillidh grinste einen der Cleaner schnipisch an und legte den Hebel runter. Im nu erlosch das Licht im ganzen Lager.

Die Nordmatoraner versteckten sich in ihren Barracken. Die Schreie, Schüsse und Explosionen waren zu schrecklich. Während Scorpis Trupp sich den Gefangenen Trackt näher kämpfte rückten die Cleaner um Lillidh auf das Haupthaus zu. Die Kämpfe waren hart und kompromißlos. Jeder Schuss von Lillidh und den Cleanerns traf. Die Fenster des Haupthauses zersprangen in Splitter als die Geschossen durch sie ins Gebäudeinner gefeuert wurden. Die Lager Kommandatur verschanzte sich im Herz des Gebäudes. Denn dieser Raum hatte keine Fenster. Sie machten sie bereit dafür um die Eindringlinge zu empfangen. Sie hörten Schüsse und Schreie um sich herum, dann Schweigte es. Kaum hatten Lillidh und die letzten 4 Cleaner das Gebäude verlassen, explodierte es und verwandelte sich in einen brennenden Trümmer und Schrottregen. Die Cleaner waren disziplinierte Killer, so etwas gefiel Lillidh.

Das schwere Tor das den Gefangenen Trackt schloss gab echzent nach. Ein Torflügel viel nach innen, der andere nach draussen. Vor dem Gefangenentarckt lieferten sich Scorpi und die Cleaner heftige Schusswechsel mit den Demitoa. Doch mit jeder Minute die verstrich flaute der Wiederstand der Demitoa ab. Bald gaben die letzte 4 Demitoa auf und rannten davon. Sie stürtzten auf den Unterstand zu wo die Destral-Räder standen. Sie Sprangen auf und flohen auf den Maschinen in den Tag hinein. Die Cleaner befolgten Scorpis Befehl die Matoraner, die immer noch nicht realisiert hatten das sie jetzt Frei waren, in Sicherheit zu bringen. Er selbst und 8 Cleaner gingen zu den brenneden Überesten des Haupthauses. "So viel zu den letzten Gefangenen!" lachte Scorpi und nahm Lillidh in die Arme. Er wollte sie küssen aber Lillidh flüsterte ihm leise ins Ohr, "Doch wohl nicht vor all den Cleanern!"

Fortsetzung in: Operation Hell Gate!

Epilog: Bearbeiten

Die Nordmatoraner hatten sich wieder von all den nächtlichen Ereignissen erholt und bewegten sich auf dem Gelände umher. Aus Vorsichtsgründen hatten die Cleaner alle toten Demitoa in die Barracken verfrachtet und diese dann angezündet. Während Lillid und Scorpi sich in einer noch unversehrten Baracke andersweitig beschäftigten, verteilten die Cleaner die Lunchpacks der Demis, die sie aus dem Voratstrackt geholt hatten an die Matoraner. Andere bauten einfache Sitze in die Vahkitransporter, womit sie die Nord Matoraner an den Strand bringen wollten. Niemand hielt was davon die befreiten einem Gewaltmarsch aus zusetzten, nach alle dem was die Nord Matoraner durchgemacht hatten musste man ihnen dies nicht auch noch zumuten.

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