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Diese Geschichte spielt in Onu-Metru, zur Zeit der beiden Bücher Bionicle Legends 8 und Bionicle Legends 9 und wurde Exklusiv von Benutzer:Nathanael1711 für dieses Wiki geschrieben..

Einleitung: Unten im Archiv...Bearbeiten

Taipu wartete am Rand des Schachts. Sein bester Freund Onepu, die rechte Hand von w:c:de.bionicle:Turaga w:c:de.bionicle:Whenua, war vor kurzem in diesen verlassenen Teil der Archive hinabgeklettert, um zu erkunden, was dort repariert werden musste. Seit die Matoraner vor etwa einem Jahr nach Metru Nui zurückgekehrt waren, arbeiteten sie daran, die zerstörte Stadt, die einst ihre Heimat gewesen war, zu reparieren. In Onu-Metru, dem Bezirk der Onu-Matoraner, lagen die Archive - oder das, was von ihnen übrig war.
Onepu und Taipu hatten dann vor kurzem diesen abgelegenen Teil entdeckt. Dann war der Hauptmann der Ussalkrabben-Reiterei hinunter gestiegen und hatte dem Arbeiter befohlen, eine Stunde zu warten und hinterherzukommen, wenn er nicht zurück war. Und diese Stunde war nach Taipus Zeitgefühl wahrscheinlich bald vorbei. Er sah hinunter in den Schacht. Warum habe ich mich bloß freiwillig dafür entschieden, diesen Job zu nehmen, dachte er, wo wir uns doch bei der Rückkehr nach Metru Nui einen neuen aussuchen durften?
Tief unten regte sich etwas.
Wenn er das nicht ist, werde ich ihm hinterher steigen, beschloss Taipu und kniff die Augen zusammen, um das, was sich dort bewegt hatte, besser sehen zu können. Ungewöhnlich, das ich es nicht erkennen kann, grübelte er weiter, wo wir Onu-Matoraner doch eigentlich im Dunkeln so gut sehen können… Das Wesen tauchte aus den Schatten auf, und zu Taipus großer Enttäuschung war es nicht Onepu, sondern eine kleine Krabbe, noch viel kleiner als ein Ussal war und schwarze Farben hatte- wie ein Onu-Matoraner… Gut, dachte der Arbeiter, ich habe es versprochen. Er machte sich an den Abstieg.

***


Taipu schlurfte durch den verstaubten Korridor des Archivs. Am Rande des Gangs standen, wohl einstmals in einer geraden, geordneten Linie und jetzt vielfach zerstört oder umgekippt, allerlei seltsame Dinge, Flüssigkeiten, Steintafeln und vieles mehr. Diese Abteilung scheint einmal sehr wichtig gewesen zu sein, dachte Taipu, die Spitzhacke stets im Anschlag - hier wimmelte es von gefährlichen Rahi - und hörte plötzlich etwas in der Nähe, eine Art keuchen - und dann Schritte. Schritte, wie von einem riesigen Koloss. Ein Rahi? Ein Toa? Nein, im Moment war nur Takanuva in der Stadt … Taipu ahnte böses und versteckte sich hinter einer umgekippten Säule. Eine gute Entscheidung, denn das, was jetzt um die Ecke kam, hätte ihn innerhalb von Sekunden töten können. Onepu ist in Gefahr, dachte Taipu.

Kapitel 1: WhenuaBearbeiten

Onepu wachte auf. Er befand sich - er wusste nicht, wo er sich befand. Der Raum, in dem er lag - wie er gerade festgestellt hatte - lag auf jeden Fall in Onu-Metru, denn es war sehr dunkel und an der Wand hingen Spitzhacken und Schaufeln - Dinge, die man in den anderen Metrus nicht sehr oft gebrauchte.
Jemand kam herein, und damit er sehen konnte, wer es war, richtete er sich auf. Eine edele Kanohi Ruru lächelte ihn an. „Ah, Onepu, ist alles in Ordnung? Wir waren schon in Sorge.“, fragte sie mit der Stimme von Turaga Whenua.
„Ich - ich weiß nicht. Was war das für ein Wesen? Wo kam es her?“, stammelte Onepu zurück. „Das weiß keiner, Onepu. Und niemand, den ich kenne, hat das Monster je gesehen - bis auf dich und Taipu.“
„Was ist denn passiert, nachdem es mich angegriffen hatte?“
„Ja … wie und wann hat es dich überhaupt angegriffen?“
„Es war - es war so: Ich sollte diesen Bereich auskundschaften. Da hörte ich ein Geräusch, und ich dachte, dort wäre ein Rahi. Deshalb versteckte ich mich. Dann sah ich das Wesen vorübergehen …“
Onepu schauderte.
„Taipu hat es mir schon beschrieben.“
„Nun ja, ich versuchte, mich wegzuschleichen. Wie dumm! Wäre ich stehen geblieben, hätte es mich nicht bemerkt. Aber als ich mich so davonstahl, stieß ich versehentlich einen großen Behälter um, und … es packte mich und schlug mich mit voller Kraft gegen die Wand.“
Er blickte auf seinen rechten Arm.
„Ich dachte, ich hätte den Arm dabei verloren.“
„Takanuva und ich haben uns darum gekümmert.“
„Oh, ähm -danke. Danach weiß ich nichts mehr.“
„Nun, Taipu stieg, wie verabredet, hinunter, um dich zu suchen. Dann sah er das Monster, versteckte sich aber. Kurz darauf fand er, nur ein paar Gänge weiter, dich. Er alarmierte die Matoraner in der Nähe, und schaffte dich zusammen mit Tehutti und Aiyetoro hierher… und den Rest weißt du ja.“
„Wo ist Taipu? Und wo ist Takanuva?“
„Taipu ist bei den anderen Turaga und berichtet ihnen von dem Monster und Takanuva macht, soweit ich das weiß, einen Kontrollgang am Rand der Stadt.“
„Gibt es sonst noch etwas Neues?“
Nuparu, Jaller und die anderen sind wieder da - und sie sind jetzt Toa.“
„Wirklich? Das ist ja wunderbar, wieder sieben Toa in der Stadt … wie lange habe ich eigentlich geschlafen?“
„Eine Woche.“
„Eine Woche?“
„Wenn ich es doch sage. Aber leider sind es nicht sieben Toa, sondern nur sechs. Matoro ist gestorben, er hat den Großen Geist Mata Nui damit gerettet!“
„Er hat ihn aufgeweckt?“
„Nein, das nicht, aber er hat ihn vor dem Tod bewahrt.“
„Mata Nui lag im Sterben?“
„Ja. Turaga Dume wollte aber nicht, dass ihr Matoraner etwas darüber erfahrt. Deswegen sind Jaller, Nuparu und die anderen überhaupt erst losgereist…“
„Und Onua, Tahu, Gali und die anderen? Wo sind sie?“
„Wir wissen nichts von ihnen. Die Toa meinten, dass sie eigentlich schon lange wieder hier in Metru Nui sein sollten. Wahrscheinlich sind sie … tot.“
„Onua kann doch nicht tot sein!“
„Wir können nur hoffen.“
Whenua stand auf. „So, genug geplaudert. Ich würde vorschlagen, du kommst einfach mit zum Kolosseum und berichtest dort von deinem … Erlebnis.“
Onepu nickte und stellte sich hin. „Was vermuten die Turaga denn, was das für ein Wesen war?“
„Wir haben bis jetzt noch keine Idee, aber vielleicht kannst du ja ein wenig helfen. Ich und ein paar Matoraner suchen gerade in den Archiven nach einer passenden Aufzeichnung…“
„Ich fühle mich wieder gut.“
„Dann komm. Dume hat gehofft, das du heute noch aufwachst.“
So gingen die beiden zum Kolosseum.


Zur selben Zeit wurde Takanuva, Toa des Lichts, von einem Schattenegel angegriffen...

Kapitel 2: Das FeuerBearbeiten

Nuparu ging alleine durch den Gang, der zum bevölkerten Teil des Archivs führte. Er hatte nachsehen sollen, was das für ein Monster war, dort in den Archiven … aber er hatte nichts gefunden. Schon sah er das Licht am Ende des Gangs, und - ganz klein - konnte er in dem Ausgang schon das Kolosseum sehen. Der Himmel über Metru Nui war blau und freundlich, was sehr schön gewesen wäre, wäre Nuparu kein Toa der Erde gewesen. Doch was war das? Auf einmal stieg Rauch auf … und er kam direkt von dem Eingang! Jetzt rannte Nuparu, und bald war er da - und blieb wie angewurzelt stehen. Turaga Whenuas Behausung und die umliegenden Gebäude brannten lichterloh, und inmitten des ganzen stand ein riesiges Wesen, genau wie die Matoraner es beschrieben hatten … ein übergroßer, mit vielen Waffen gerüsteter Skakdi.

Zemya und die anderen Matoraner rannten, so schnell sie konnten. Hinter ihnen verbrannten die Reste von Zemyas Verkaufsstand, da er Händler war. Das Monster beachtete sie gar nicht, es achtete nur auf den Toa, der gerade in Blickweite kam, Nuparu. Die meisten Matoraner gesellten sich zu der Menge von anderen wegrennenden Matoranern, aber Zemya stolperte auf einmal über ein kleines Steinchen … und stürzte. Er sah einen Toa… die Umgebung darum war nur weiß … nein, es war kein Toa, es ähnelte im entfernten dem Wesen, das eben alles in Brand gesetzt hatte … Dann veränderte sich etwas mit dem Wesen … es wurde dunkler, bedrohlicher und … ähnelte dem Monster noch mehr. Dann sah er ein paar Toa, die auf einmal angerannt kamen und ihn angriffen. Darauf schlug es urplötzlich in Flammen auf, es wurde regelrecht zu einer Flamme… dann brannte alles um Zemya herum. Er rappelte sich auf und sah sich eingeschlossen von Flammenwänden … da lag aber noch etwas neben ihm … es war Toa Nuparu!

Hahli sammelte ihre Kräfte … und schoss einen gewaltigen Wasserstrahl auf das Flammenmeer ab. Langsam verzogen sich die Flammen … und da lag ein Matoraner, direkt neben Nuparu, in den Trümmern. Beide waren ohnmächtig. Dann hatte Hahli es geschafft. Erschöpft setzte sie sich auf einen herumliegenden Stein, während Kongu dem Matoraner und Hewkii und Jaller Nuparu halfen. „Er lebt noch!“, verkündete der Toa der Luft, „… aber es geht ihm überhaupt nicht gut. Hättest du nicht angefangen zu löschen, hätte er ein paar Sekunden später angefangen zu brennen.“ „Nuparu geht es ungefähr genauso, aber er scheint auch gegen irgendetwas gekämpft zu haben … und mehrere Male in oder gegen etwas gekracht zu sein.“, antwortete ihm Hewkii. „Wo ist Whenua?“ „Das weiß keiner, Hahli. Er war nicht bei den anderen Onu-Matoranern aus diesem Gebiet, die im Moment im Kolosseum bei Turaga Dume sind.“ Nuparu schlug die Augen auf: „Er hat ihn … mitgenommen.“ „Wer?“ „Der … der Piraka.“

Turaga Whenua sah sich um. Er befand sich in einem geöffneten Matoraner-Kanister, den Kapseln, in denen der Makuta damals die Matoraner gesteckt hatte. An der Umgebung sah er, dass es die Kapsel war, in der einst Turaga Dume geruht hatte. Aber überall im Tunnel waren noch mehr davon … und alle waren leer. Dann bemerkte er zwei Dinge: An der einzigen Tunnelwand, an der keine Kapseln standen, hing eine Kanohi Ruru an der Wand. Es war die seine. Das Herz von Metru Nui ist wieder in Gefahr, dachte er. Dann wurde der Kanister auf einmal geschlossen und bald fiel Whenua in tiefen Schlaf.

Kapitel 3: Terror und ErinnerungenBearbeiten

Aqurax

Arqurax

Ein Tag nach „dem Feuer“.

Jaller rappelte sich auf. Ohne Matoro UND Nuparu wurde das nichts. Es war nun schon das zweite Mal, dass sie dem mutierten Piraka-Artigen Wesen begegneten. Und natürlich stand alles um sie herum in Flammen, dieses Mal ganz in der Nähe des Kolosseums. Der Skakdi zielte noch einmal, und Kongu flog in die Protodermisröhre, die zum Zentrum von Metru Nui führte. Dann lief das Wesen wieder weg, wobei es noch einen Röhrenpfeiler zerstörte, sodass Kongu und die ganze Protodermisröhre fünf Meter hinab auf den Boden krachten, was aber auch sein Gutes hatte, denn damit wurde das Feuer gelöscht. Die anderen beiden Toa Mahri eilten zu ihm, während Jaller dem Monster hinterhersah … was war mit dem Wesen los? Warum war es so stark? Warum versuchte es, die Stadt zu zerstören? Es musste irgendetwas Schlimmes durchgemacht zu haben.

Zwei Tage nach „dem Feuer“.

Die drei Toa Mahri trafen sich beim Kolosseum mit Turaga Dume und den anderen fünf Turaga. „Es ist schrecklich.“, begann Dume, „Bis jetzt haben wir siebzig Verletzte; zweiundfünfzig Onu-Matoraner, zwölf Ko-Matoraner, vier Po-Matoraner und zwei Toa. Außerdem werden rund hundert Matoraner, ein Toa und ein Turaga vermisst.“ „... Takanuva ist schon seit zwei Tagen verschwunden.“ „wie schrecklich.“, sagte Hahli traurig; „gerade hatten alle Matoraner sich gefreut, das Mata Nui wieder lebt und die Stadt wieder heil ist. Doch was jetzt? Warum ist das Vieh überhaupt jetzt erst gekommen? Ich meine, wir leben doch schon eine weile wieder hier in der Stadt.“ „Ich schätze, dass die ‚Reparatur’ ihn befreit hat, er war vermutlich irgendwo eingeschlossen.“, überlegte Vakama. Nuju schlug die Hand vor den Mund. Er hatte doch schon von dem Monster gehört.

***

Der Skakdi hieß Arqurax und war einst ein ganz normaler Skakdi auf Zakaz gewesen. Doch dann kam der Makuta. Spiriah. Eines Tages suchte er sich unter den Skakdi einen, den er für sein erstes Experiment verwenden könnte. Deshalb befahl er ihnen, sich in einer Reihe aufzustellen. Dann sah er sich sie an, und dann sagte er zu Arqurax: „Du! Wie ist dein Name?“ „A- Arqurax.“ Dann hatte er Arqurax mitgenommen und an ihm herumexperimentiert. Mit den Jahren wurde der Skakdi immer größer … stärker … und gefährlicher. Er bekam alle Elementarkräfte, wurde mit viel wissen ausgestattet und war irgendwann so weit, das er Spiriahs persönlicher Wächter war. Doch dann war eines Tages etwas Furchtbares passiert. Ein paar andere Makuta kamen und führten Spiriah weg. Da wurden sie auf Arqurax aufmerksam und nahmen ihn mit nach Destral.
Doch dort wurde er lange Zeit schlecht behandelt, sehr schlecht. Also entschloss sich der Skakdi, den Makuta eine Lektion zu erteilen; er setzte einen Exo-Toa in Brand, der genau im Thronsaal des Anführers der Bruderschaft, Teridax, stand. Teridax besiegte ihn schnell und löschte das Feuer. Dann sollten ihn ein paar Makuta irgendwo aussetzten, wo er den Gegnern schaden würde. Das taten sie auch: Sie brachten ihn nach Odina. Doch auch die dunklen Jäger schafften es mit Mühe, den Skakdi zu überwältigen und einzusperren. Ein paar Jahre später, in einem Krieg, brachten sie ihn nach Metru Nui, und dort kämpfte er gegen die Toa. Und da es ganze zehn Toa waren, die gegen ihn kämpften, war er schnell besiegt. Doch er rappelte sich sofort wieder auf. Der Grund war nämlich, dass Arqurax kein Element etwas anhaben konnte, außer Schatten. Und das geschah dann auch. Ein dunkler Jäger mit nur geringen Schattenkräften hatte Angst vor seinen Kräften und besiegte Arqurax. Dann schaffte er ihn in die Archive von Onu-Metru und begrub ihn unter einem Haufen von Gestein, der mit Schattenkraft zusammengehalten wurde. Das war die Geschichte von Arqurax, wie Nuju und Whenua sie kannten. Und nun war Arqurax wütend auf alle. Er wollte diese Stadt zerstören.

Kapitel 4:Abruptes EndeBearbeiten

Arqurax tötete alle in Metru Nui. Als die Toa-Nuve aus Karda Nui zurückkamen, sahen sie nur Ruinen und fanden außerdem Dume, Vakama, Jaller und etwa 50 Matoraner unter den Trümmern. Dann gab Teridax bekannt das er das Universum beherrschte und tötete die Überlebenden, weil sie ihm auf die Nerven gingen.

ENDE

Ach ja: Arqurax ist auch gestorben.

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